| .. | ... | ... | | |
|  |
| Neels Karp un' sien Lüüd
| |
| ... | | | | |
| | | | | |
| | | Mahlzeit | |
| | | | | |
| .. | | | | |
|  | | Hier ist Schmalhans
Küchenmeister , d.h., es geht um das preiswerte
Zubereiten von schmackhaften Mahlzeiten für die "Unterschicht". Die folgenden
Rezepte
sind teilweise aus den "guten alten" Zeiten und "über
Nacht eingeweichte" Bohnen können auch ganz
einfach - und darüber- hinaus
preiswerter - aus schnöden Discounter-Dosen genommen werden.
| |
| | | Französischer
Bauerntopf 250 g weiße
Bohnen, 200 g durchwachsener Speck, 500 g
grüne
Bohnen, 2 Mohren, 500 g Kartoffeln, l
Knoblauchzehe, Thymian, Salz,
Pfeffer, 1 Lorbeerblatt, Petersilie. Eingeweichte Bohnen mit dem
Einweichwasser und Speckscheiben etwa 40
Minuten kochen. Geputzte,
kleingeschnippelte Bohnen und
Möhrenscheiben zugeben. Kartoffeln
schälen, in
Würfel
schneiden und zu dem Gemüse geben. Mit geriebener Knoblauchzehe,
Thymian, Salz, Peffer und Lorbeerblatt würzen. Eventuell noch
etwas Wasser zugießen und den Eintopf noch 25 Minuten garen. Mit
Petersilie bestreuen. | |
| | | Himmel
und Erde 750 g Kartoffeln, 500 g
säuerliche Äpfel, Salz,
Zucker,
Majoran, 100 g Räucherspeck, 4 Zwiebeln, 4 dicke
Scheiben
Blutwurst. Kartoffeln und Äpfel waschen,
schälen und
in
Würfel schneiden. In einen Topf geben und mit gut einem
viertel Liter Salzwasser auf
kleiner Flamme garen. Kartoffeln und
Äpfel
gut zerstampfen, salzen und mit Zucker und
Majoran würzen.
Speckwürfel ausbraten, Zwiebelringe darin bräunen. Blutwurstscheiben
von beiden Seiten anbraten und zusammen mit Speck und
Zwiebeln auf dem Kartoffelbrei anrichten. | |
| | | Kartoffel-Speck-Pfanne 750
g Kartoffeln, 500 g
Porree, 5 g Butter, 0,25 l
Fleischbrühe
(Würfel), 200 g magerer Speck,
Gewürze (Salz,
Pfeffer,
Edelsüß-Paprika, Majoran), 250 g Tomaten. Beilage:
Endiviensalat. Kartoffeln in Salzwasser 20
Minuten garen, pellen, abgekühlt
in
Scheiben schneiden, Porreestücke in
Butter andünsten.
Brühe zugießen, 15 Minuten garen.
Speckwürfel ausbraten. Kartoffeln
zugeben, braun braten, würzen. Abgetropften
Porree und Tomatenachtel untermischen.
Mit Petersilie bestreut
servieren. | |
| | | Steckrübeneintopf
mit
Porree 375 g magerer
Schweinebauch, 1 Eßl. Öl, 1 kg
Steckrüben, 1,5 l Fleischbrühe (Würfel),
Gewürze
(Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker), 500 g Kartoffeln, 250 g Porree, 1
Bund
Petersilie. Fleischwürfel in Öl anbraten. Steckrübenstreifen mit
andünsten. Fleischbrühe
zugießen. Würzen, 40 Minuten garen.
Kartoffelwürfel und Porreeringe noch 20 Minuten mitkochen.
Nochmals würzen.
Petersilie
zugeben. | |
| | | Teltower
Rübchen mit Wurst 750 g Teltower
Rübchen, 30 g Margarine, 1 Zwiebel, 0,25 l
Fleischbrühe (Würfel), 0,25 l Milch, Salz,
Pfeffer,
25 g
Mehl, 250 g Cabanossi-Wurst, 1 Bund Petersilie. Beilage:
Salzkartoffeln. Gemüse putzen,
waschen, in Streifen schneiden.
In
Margarine mit Zwiebelwürfeln andünsten.
Fleischbrühe und
Milch zugießen. Salzen, pfeffern, 20 Minuten garen. Soße
mit angerührtem Mehl binden. Wurststücke miterhitzen.
Gehackte Petersilie zugeben. | |
| | | Schlesischer
Mohnauflauf 0,5 l Milch, 100 g Zucker,
4 Eßl. Rum, 250 g gemahlener Mohn,
50
g Rosinen, 50 g gehackte Mandeln, l
Eßl. Zitronensaft, 4
Eier, 1
Paket Zwieback, Butter. Beilage:
Vanillesoße. Milch und
Zucker
aufkochen und zusammen mit dem Rum über den Mohn gießen. Gewaschene
Rosinen, Mandeln
und Zitronensaft zugeben. Eigelb unter den Mohnbrei rühren
und den steifgeschlagenen Eischnee unterheben. Mohnbrei und Zwieback
abwechselnd in eine gefettete Auflaufform
füllen. Den Auflauf bei Mittelhitze
40 Minuten backen. | |
| | | Sauerfleisch
(nach Mathilde Eschweiler) 1000g dicke Rippe (je nach
Angebot geht auch Kasseler Nacken sehr gut!), weiße Gelatine,
Essig, Nelken, Lorbeerblätter, schwarze
Pfefferkörner, Salz, Zwiebeln,
Pimentkörner, Gewürznelken, Zucker Fleisch
in Streifen
schneiden und evtl. von der Schwarte befreien; besser ist es, die
Schwarte mitzukochen, da dadurch noch Quasi-Gelatine gebildet wird. 1
1/2 Liter Wasser mit 3
Lorbeerblättern, Salz, 2 großen Zwiebeln, 10 Pfeffer- körnern, 5
Pimentkörnern. 3 Gewürznelken und 2 EL Essig
aufkochen. Das Fleisch hineingeben und
auf kleiner Flamme langsam garen lassen. Nach 90 Minuten das Fleisch
herausnehmen und in tellergerechte Stücke schneiden. Die
Kochflüssigkeit durchseihen und erkalten lassen. Fett
abschöpfen. Aufkochen mit neuen
Gewürzen (auf 1 Liter Flüssigkeit nimmt man 1/4 Liter Essig, 5 Nelken. 4
Lorbeerblätter, 10 schwarze Pfefferkörner, 5
Pimentkörner, 2 Teelöffel Salz,
2 Teelöffel Zucker} und gut durchziehen lassen. Durchseihen und nach
Vorschrift mit weißer Gelatine anrühren (siehe Packungsanweisung,
teilweise ist
Körner-Gelatine deutlich preiswerter als Blätter!). Das Fleisch in
eine
große Schüssel geben, nach Wunsch mit Petersilie oder Eierscheiben
garnieren, mit
der Sülzflüssigkeit übergießen und
erkalten lassen. Dazu gips Bratzkartoffeln
:-)) | |
|  | | Griechischer
Salat (nach Opifex) 3
große Paprika (rot+grün+gelb), möglichst keine aus Spanien wg. der
Belastung, zwei große
Zwiebeln (die violetten sehen gut aus!), Oliven ohne Stein (bei Penny
gab es bereits
"gekräuterte" im Glas!), Schafskäse, für
eine etwas pikantere Note evtl. noch ein paar
zusätzliche Blauschimmel-Käse- Brösel, und natürlich
Knoblauch! Paprika entkernen und in
etwa streichholzgroße Stifte schneiden, Zwiebeln in hauchdünne ganze
Scheiben schneiden, Schafskäse in Würfel, dazu fertiges Salat-Dressing
aus
Tüten (jawoll, ... keine French- oder American- Schmiere, einfach nur
das Pulver mit etwas
Wasser und Öl verrühren, voilá !) Dazu gibt es meist, weil
wir sowieso beim Discounter sind, dünne und leicht angetoastete
Scheiben von dem
genialen Krustenbrot (wir kaufen immer ein ganzes, schneiden es
frisch auf und
frieren den Großteil ein).
| |
|  | | Es ist angerichtet! Morgen, am Oster-Samstag, sind wir 7 Leute zum
Oster-Brunch ...
Bei drei Knoblauchzehen und zwei großen
violetten Zwiebeln werden wohl die Scheiben beschlagen ... ... ich
habe auch noch fünf hellgrüne Spitzpaprika dazugeschnitten. | |
| | | Bruschetta
(für die italienischen Momente im Leben) Über
Herkunft, Bedeutung und Rezept wird u.a. im Fernsehen viel vermutet und
auch munter gelogen, um Sachkunde vorzutäuschen, u.a. bei so
preiswerten Sendungen wie "Keiner
kocht", "Das defekte Dinner"
und "Kochen unter Vollkrampf" ... ,-)) Es
ist
ganz einfach, wie auch Pizza, ein Arme-Leute-Essen, eine Scheibe
Brot wird, wahrscheinlich um das altbackene etwas 'aufzupäppeln', auf
ein Rost über das offene Küchenfeuer gelegt und vorher mit einer
Knoblauchzehe abgerieben und mit etwas Olivenöl beträufelt, c'est tout! Die
Variante für etwas 'vermögendere' Leute: Eine oder zwei etwas
dickere gegrillte Scheiben (Toaster oder Sandwich- Macker) des
hervorragenden
Krustenbrotes von Penny mit hauchzarten Spuren des Spitzen-Oliven-Öls
von Aldi, belegt mit dünnen Scheibchen
deutscher Tomate, Knoblauch und Basilikum. Faule kokettieren schon
mal mit Fertig-Paste aus Gläsern (Bärlauch z.B.) | |
| | | Pesto für
Arme Es
müssen keine Pinienkerne und kein teures extra dingens Öl sein, ich
hab's mit stinknormalem preiswertem Rapsöl und gesalzenen Erdnüssen aus
der Dose von ... versucht, das
Ergebnis konnte sich sehen, und, vor
allem, essen lassen! Das ganze mit glatter Petersilie, in der Tat,
ich muß schon sagen ...! | |
| | | Aukkemaue
(nach
Kubicki) ...
ist, wie viele andere Rezepte aus ärmeren Landstrichen sozusagen eine
Reste-Verwertung, ein Universal-Allgemein-Backrezept, diesmal aus
Kaschubien. Heute habe ich es für Weihnachts-Plätzchen verwendet: 200g
Kokosraspeln hatte ich und habe sie also als "Vorgabe" genommen,
weiter 200g Müsli-Reste abgewogen (Haferflocken mit Rosinen
und "Fruchtstückchen", war fertig angemischt) und zur
Abrundung 200g Mehl
(vorher mit einem halben Backpulver vermischt) und 100g Zucker - somit
700g "Grundmasse". Dazu kommen 4 Eier, die Eigelb sofort, das Eiweiß
steifgeschlagen später. Dem
ganzen wird solange "unter stetigem Rühren" Milch zugegeben, bis die Masse sämig
ist; die mit einem Teelöffel auf dem Backblech verteilten
Häufchen sollten nicht zerfließen, aber auch nicht zu trocken sein,
eine Hausfrau hat das im Gefühl .. ;-)) Bei 160 Grad habe ich sie in
der mittleren Schiene solange im Backofen gelassen, bis die Ränder
bräunlich wurden. Man
könnte das ganze auch als, wie der Plattdeutsche sagt, "Platenkoken",
etwa klein-Finger-dick im ganzen auftragen und dann schon nach der
Häfte der Backzeit herausnehmen - dann wäre es nämlich ideal zum
"Ausstechen"! Die Reste werden später mit weitergebacken und nachher
zerbröselt und bei der nächsten Aukkemaue wieder mit verwendet :-)) Die
fertig gebackenen Kekse können dann mit einer "Lasur" aus Puderzucker,
Gewürzen und Wasser überzogen und jedem Geschmack angepaßt werden, ich
habe "Zimtsterne" gewählt; diese Technik des "Flavorisierens" ist unter
der Bezeichnung Stragelgur
in Südtirol bekannt. Der große Vorteil ist, daß man sich
vorher nicht festlegen muß und dem Teig keine Gewürze zufügen braucht -
hier stehen Tür & Tor offen für ausufernde Versuche (Zitrone,
Sherry, Punsch, Eierlikör, Gummibärchen ...) Mit wenig Zucker und
evtl. altbackenem Schwarzbrot, Apfel, Nuß und Backobst, etwas Hefe und
einer Kastenform, Aukkemaue
ist d a s universelle kaschubische Rezept, mit Hagebutten-
oder Quitten-Marmelade sogar eine schöne Erinnerung an Omas
"Kriegs- oder Nachkriegs-Küche".! | |
| |
| .. | | | | |
| .. | | | | |
 | | | Anregungen, Kommentare & Fanpost bitte per email an: oompoop@freenet.de
|  |
| . | | | | |